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DIE SCHREINEREI KRINES BENÖTIGT VIEL ENERGIE: rund 367.000 Kilowattstunden Strom und 1.520.000 Kilowattstunden Wärme pro Jahr. Der 1969 gegründete Familienbetrieb in Sand am Main fertigt hochwertige Fenster, Türen und Wintergärten aus Holz und Holz-Aluminium.

Mit über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das mit modernster Technologie ausgestattete Unternehmen zu den führenden Herstellern der Branche. Seit Dezember 2013 beteiligt sich Krines am Systemtest des speziell für den hohen Energiebedarf entwickelten Dachs Pro 20 ST. Dank Blockheizkraftwerk im Heizungskeller ist die Schreinerei heute nicht nur deutlich unabhängiger von örtlichen Energieversorgern, die leistungsstarke Anlage der 20 kW-Klasse unterstreicht auch die konsequente Politik des Unternehmens in Sachen Umweltschutz.

Ein eingespieltes System
„Wir verwenden umweltfreundliche Werkstoffe, verarbeiten Holz aus kontrolliertem Anbau und bauen Fenster mit bestem Wärmeschutz – da ist eine effiziente und klimaschonende Energieversorgung ein absolutes Muss“, sagt Gunther Krines, der neben Vater Peter und Bruder Jochen den modern und nachhaltig aufgestellten Betrieb führt. Gemeinsam entschieden sie sich im vergangenen Jahr für den Dachs Pro 20 ST von SenerTec. Ohne großen Montageaufwand ließ sich die KWK-Anlage in das bestehende System aus Photovoltaikanlage, Holzspäne-Heizung und 5000-Liter-Pufferspeicher einbinden. Seitdem übernimmt der Kessel die Spitzenlast, während die KWK-Anlage den Grundwärmebedarf
deckt und nebenbei auch Strom erzeugt. Der Pufferspeicher stellt sicher, dass die selbst erzeugte Wärme für Heizung und Warmwasser möglichst lange und effizient genutzt werden kann.

KWK für den hohen Bedarf
Großen Einfluss auf den Energiebedarf der Schreinerei nimmt die Strom und Wärmeversorgung des Gebäudes, zu dem ein 700 Quadratmeter großer Bürotrakt, eine Ausstellungshalle von 1.000 Quadratmetern und eine Produktionsfläche von 5.000 Quadratmetern gehören. Ebenfalls sehr energieintensiv sind die zahlreichen Produktionsanlagen, allen voran die Lackierkabine, in der die Oberflächen von Fenstern und Türen bearbeitet und anschließend getrocknet werden. „Der Dachs wird bei uns das ganze Jahr über etwa 7.000 Stunden in Betrieb sein“, erklärt Gunther Krines. „Damit können wir rund 17 Prozent unseres gesamten Wärme- und etwa 33 Prozent unseres Strombedarfs decken.“ Pro Jahr wird die Schreinerei Krines rund 120.000 Kilowattstunden elektrische
Energie selbst nutzen, die restlichen etwa 13.000 Kilowattstunden können gegen eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Gunther Krines ist begeistert: „Wir rechnen mit einer Energiekostenersparnis von rund 12.400 Euro pro Jahr. Der Umwelt bleiben dank Dachs voraussichtlich jährlich mehr als 55 Tonnen CO2 erspart.“

Das Familiengeführte Unternehmen Krines setzt auf neueste Heiztechnologie von SenerTec
Personen (von links nach rechts): Gunther, Krines, Jochen Krines

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