Neue Ideen sichern Firmenstandorte und Arbeitsplätze
INNOVATIONEN
Zum dritten Mal bereits fand in Haßfurt ein Marken- und Patentsprechtag statt. Tüftler brauchen Rat.
Haßfurt - „Heureka – ich habe die Lösung.“ Irgendwann ist es wohl jedem schon einmal so gegangen. Wer sich dann nicht nur freuen, sondern seine Idee vermarkten, gegen Nachahmung schützen und Geld damit verdienen will, der sollte sich fachkundig und kompetent beraten lassen. Eine gute Adresse für Tüftler und Erfinder ist in dieser Hinsicht das im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Würzburg eingerichtete „Zentrum Marke & Patent“. Die dortigen Experten geben kostenlose Erstauskünfte und Informationen rund um Erfindungen.
![]() Ein erfolgreicher Erfinder und Unternehmer ist Jochen Krines aus Sand. Er präsentiert stolz die von ihm entwickelte „kontrollierte Wasserführung mittels Profilschiene“ bei Holz-Alu-Fenstern. Im Hintergrund stehen die Experten des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) Würzburg. Daniela Zaschka, neben ihr der Haßberge-Wirtschaftsförderer Helmut Hey und Stefan Detzner (von links) beraten Tüftler aus dem Kreis. Foto: mw |
Für alle, die sich zu diesem Themenkomplex informieren wollen, wurde der Patentsprechtag eingerichtet. Einmal monatlich in Würzburg, einmal jährlich in den unterfränkischen Landkreisen. Wirtschaftsförderer Helmut Hey vom Landratsamt Haßberge empfing am Dienstagnachmittag zum dritten Mal die Patent-Fachleute vom TGZ in der Landkreis-Behörde.
Nachdem 2006 erstmals drei Problemlöser Rat eingeholt hatten, kamen im letzten Jahr sogar neun Entdecker. Diesmal meldeten sechs Interessierte Beratungsbedarf an.
Da die Veröffentlichung einer neuen Idee absolut „patentschädlich“ ist, kann unsere Zeitung über die neuesten technischen Geistesblitze der Haßbergler nicht berichten. Deshalb wollte unsere Zeitung wissen, was mit den Einfällen aus der Vergangenheit passiert ist.
Ein erfolgreicher Erfinder ist Jochen Krines aus Sand. Seit der Firmengründung 1969 hat die Firma tausende von Fenstern und Türen produziert. Mit Erfolg – heute bietet das Unternehmen 55 Arbeitsplätze. Der Geschäftsführer erzählt, dass er schon vor Jahren seine Fenster technisch weiterentwickelt habe. Ohne Patentanmeldung, und das habe sich schnell gerächt, denn: Die Konkurrenz habe nicht geschlafen und die Krines´sche Erfindung nachgebaut und selber patentieren lassen.
Das, sagt der Sander, werde ihm nicht mehr passieren. 2007 hat er die von ihm entwickelte „kontrollierte Wasserführung mittels Profilschiene“ bei Holz-Alu-Fenstern per Gebrauchsmusteranmeldung schützen lassen. Als „kleines Patent“ wird der billigere Gebrauchsmusterschutz bezeichnet.
Der Vorteil seiner Erfindung: Das Holzfenster ist vor Regen- und vor Schwitzwasser optimal geschützt und hält länger – ohne dass es für den Kunden teurer ist. Der Unternehmer verspricht sich von seiner Entwicklung eine Stärkung seiner Marktposition. Anderen Fensterbauern, die nicht in der Region tätig sind, würde er seine Erfindung als gebührenpflichtige Lizenz überlassen, sagt der Sander auf Anfrage.
Neben Jochen Krines aus Sand gibt es im Landkreis weitere Mut machende Beispiele für Erfinder. Das TGZ hat für Daniel Düsentriebs und sonstige kreative Köpfe jederzeit ein offenes Ohr: Daniela Zaschka oder Sonja Ehrenfels vereinbaren unter der Telefonnummer 0931/4194350 gerne einen Termin.
Text + Bild: Manfred Wagner
Krines mit exklusivem Wohnwintergarten auf der Consumenta in Nürnberg
Seit dem 28. Oktober 2006 läuft in Nürnberg die Consumenta, die bundesweit zu den größten und Besucher stärksten Ausstellungen in ihrer Art zählt. Die Schreinerei Krines aus Sand a. Main nimmt zum sechsten Mal an dieser Messe teil und kann in der Halle 1, Stand 1163 besucht werden.
Als diesjähriges Highlight hat Krines einen exklusiven Wohnwintergarten auf seinem Stand installiert Italienischer Flair und mediteranes Ambiente wird in dem komplett möblierten und mit zahlreichen liebevollen Details ausgestatteten Wohntraum dargeboten. Als einer der führenden Hersteller zeigt Krines technische Raffinessen rund um den Wintergarten. Neben dem geschützten Wohnen mit Licht und Sonne kann man sich noch kostenlose Sonnenenergie in Form von Wärme einsammeln, die dann gerade in der Übergangszeit zur Gebäudeheizung dient.
Dank ausgeklügelter Belüftungs- und Beschattungssysteme kann der zusätzliche Wohnraum 365 Tage im Jahr genutzt werden. Exakte Planung gepaart mit technischem Know-How und Erfahrung sind Voraussetzungen für ein gut funktionierendes Wintergartensystem.



